Autor: michael

Prostatakrebs – behandeln oder nicht?

Prostatakrebs – behandeln oder nicht?  Diese Frage stellen sich täglich hunderte von Männern in Deutschland mit der Diagnose Prostata-Krebs. Der Start einer oft langen Leidensgeschichte ist ein erhöhter PSA Wert und daran anschließend ein MRT und/oder eine Biopsie. Ein erhöhter PSA wird oft als Zufallsbefund oder bei einer Vorsorgeuntersuchung entdeckt. Ist der Wert, je nach Lebensalter etwa > 4, dann empfiehlt der Hausarzt oder der Urologe weitere Diagnostik, um eine PCA Erkrankung zu entdecken oder auszuschließen. Gibt ein MRT einen Hinweis auf eine Krebserkrankung, ist der nächste Schritt obligatorisch die Biopsie (Gewebeprobe aus der Prostata) und wenn sich ein Verdacht erhärtet, wird oft rasch zu einer Operation, zu einer Bestrahlung oder zu beidem geraten.
Jeder Mann sollte allerdings wissen, dass Prostatakrebs etwas anderes ist als etwa Darm- oder Lungenkrebs. Prostatakrebs ist kein Todesurteil!

Baumnussverzehr senkt Krebsrisiko und verbessert Prognose

Einige Studien zeigten bereits die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Nüssen. So sah man, dass Walnüsse die LDL-Cholesterinwerte senken und Baum-Nüsse allgemein das Diabetes-Risiko verringern, sowie die Überlebensrate bei Prostatakrebs erhöhen können. Auch eine protektive Wirkung gegen Darmkrebs, konnten mehrere Studien zeigen. Nun fanden Forscher, dass der regelmäßige Konsum von (Baum) Nüssen, zu einer Reduzierung des Rückfallrisikos bei Darmkrebs beitragen kann.

Für ihre Untersuchung wertete das Forscherteam vom Dana Farber Krebs Institute in Boston Fragebögen zu den Ernährungsgewohnheiten von über 800 Patienten aus. Alle Teilnehmer hatten Darmkrebs im Stadium III, wo der Krebs bereits Lymphknoten befallen hat. In diesem Stadium hat die Krankheit bereits eine recht schlechte Prognose. Vor Beginn der Studie waren alle Patienten schulmedizinisch durch Operation und mit Chemotherapie behandelt worden.

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