Kategorie: Nebenwirkungen

Nebenwirkung von aggressiven Therapien abmildern

Prostatakrebs – behandeln oder nicht?

Prostatakrebs – behandeln oder nicht?  Diese Frage stellen sich täglich hunderte von Männern in Deutschland mit der Diagnose Prostata-Krebs. Der Start einer oft langen Leidensgeschichte ist ein erhöhter PSA Wert und daran anschließend ein MRT und/oder eine Biopsie. Ein erhöhter PSA wird oft als Zufallsbefund oder bei einer Vorsorgeuntersuchung entdeckt. Ist der Wert, je nach Lebensalter etwa > 4, dann empfiehlt der Hausarzt oder der Urologe weitere Diagnostik, um eine PCA Erkrankung zu entdecken oder auszuschließen. Gibt ein MRT einen Hinweis auf eine Krebserkrankung, ist der nächste Schritt obligatorisch die Biopsie (Gewebeprobe aus der Prostata) und wenn sich ein Verdacht erhärtet, wird oft rasch zu einer Operation, zu einer Bestrahlung oder zu beidem geraten.
Jeder Mann sollte allerdings wissen, dass Prostatakrebs etwas anderes ist als etwa Darm- oder Lungenkrebs. Prostatakrebs ist kein Todesurteil!

Sind Mammographien sinnvoll?

Etwa 185.000 Frauen erhalten in den USA jedes Jahr die Diagnose, Brustkrebs’; in Großbritannien sind es 28.000 Frauen. Schon Frauen in den Zwanzigern werden ermutigt, regelmäßig eine Mammographie zu machen, um das Brustkrebsrisiko zu senken. Hat das dazu geführt, dass die Brustkrebsrate zurückgegangen wäre? Mitnichten. Ganz im Gegenteil ist infolge der Mammographien, also der so genannten ?Früherkennung? ein dramatischer Anstieg von Brustkrebs- Behandlungen zu verzeichnen. Von Behandlungen, nicht von Brustkrebs, wohlgemerkt! Der Grund dafür liegt darin, dass die Mammographien oft...

Chemotherapie eine kritische Betrachtung

Chemotherapie fortgeschrittener Karzinome. Die nachfolgende Einschätzung entstammt der Erkenntnis eines erfahrenen Praktikers und Wissenschaftlers, Prof. Dr. Ulrich Abel. Nach der jahrelangen epidemiologischen Auswertung einer Vielzahl, verschiedener, fortgeschrittenen Krebserkrankungen hat er in seinem Titel „Die Chemotherapie fortgeschrittener Karzinome eine kritische Bestandsaufnahme“ die folgenden Erkenntnisse gewonnen und publiziert. 1. Mindestens 80% der Krebstoten in den westlichen Industriestaaten versterben an (fortgeschrittenen) epithelialen Malignomen. Es gibt, abgesehen vom Bronchialkarzinom (vor allem dem kleinzelligen), keine direkte Evidenz dafür, dass eine alleinige systemische Chemotherapie bei diesen...

Bestrahlung bei Krebs Chancen und Risiken

Im Gegensatz zur Chemotherapie, bei der sich das Medikament im ganzen Körper verteilt, sind Bestrahlungen örtlich begrenzt einsetzbar. Bei der Strahlentherapie wird der Tumor mit energiereicher Strahlung bombardiert. Obwohl mit hohem technischen Aufwand versucht wird, nur die Krebsgeschwulst zu treffen, lässt es sich nicht vermeiden, dass auch gesundes Gewebe angegriffen wird. Die Strahlen erzeugen Unmengen von chemisch aggressiven Partikeln, die freien Radikale. Diese zerstören die Molekülbindungen in der Zelle und führen zu deren Absterben. Im Tumor ist das nötig und...

Wirksamkeit der Chemo bei Krebs?

Die Entscheidung für oder gegen eine Chemotherapie sollte gut überlegt werden, am besten zusammen mit einem Arzt, der sowohl schulmedizinische als auch immunbiologische Therapieverfahren kennt. Gute Erfolge hat die Chemotherapie bei Leukämie, lymphatischen Krebsarten und Hodenkrebs. In vielen Fällen kommt sie nur als unterstützende Behandlung in Frage. Eingeschränkt wirksam ist eine Chemotherapie in der Regel bei Krebs der Speiseröhre, der Schilddrüse und der Bauchspeicheldrüse, bei Gallenwegs-, Leber- und Nierenkrebs, bei Blasenkrebs und bei Krebs der Lunge und der Haut. Auch...