Darmsanierung und Symbioselenkung schütz und hilft!

Der Darm mit seiner riesigen Oberfläche (200 – 300 m2) hat eine Doppelfunktion. Einerseits ist er für die Aufnahme der Nahrungsbestandteile und Ausscheidung zuständig, andererseits beherbergt er eine riesige Anzahl von Bakterien, welche als Darmflora die Immunabwehr des gesamten Körpers stimuliert. Den größten Anteil an der Darmflora haben milchsäurebildende Lactobacillen und Bifidusbakterien. Durch viele Einflüsse, wie z.B. falsche Ernährung und Medikamente (Antibiotika, Zytostatika), kann die Darmflora sehr negativ beeinträchtigt werden.

In einem solchen Fall sollten spezielle Fermentprodukte, oder probiotische am besten regelmässig über längere Zeit verwendet werden. Unterstützen kann man seine Bemühungen der “Symbioselenkung” auch durch den Konsum von Kanne Brotdrunk, Eden Moste oder milchsauer eingelegtem Gemßse. Ein für den Erfolg sehr bedeutungsvoller Aspekt der Symbioselenkung im Darm ist “das Futter” für die erwünschten Milchsäurebakterien.

Diesem wichtigen Gesichtspunkt wird derzeit noch zu wenig Bedeutung beigemessen. Mit der Oligofructose Inulin, hergestellt aus der Chicoreewurzel steht uns ein ideales Naturprodukt zur Verfügung. Inulin ist ein Polysaccharid das von den menschlichen Verdauungsenzymen nicht angegriffen werden kann und welches deshalb unverdaut vom Dünndarm in den Dickdarm gelangt. Dort stimuliert es das Wachstum der Bifido-bakterien, die Zucker bzw. Kohlenhydrate verwerten und daraus die erwünschte Milchsäure bilden. Es wirkt dadurch ?probiotisch? und trägt zu einer entscheidenden Verbesserung der Darmflora bei.

So werden schädliche Zersetzungs- bzw. Fäulnissprozesse verhindert, die durch Fehlernährung heutzutage weit verbreitet sind. Dadurch wird nach Untersuchungen auch die Aufnahme von wichtigen Mineralien wie Calzium gesteigert; ausserdem gibt es Hinweise darauf, dass die Triglyceridwerte (Fettsäuren) des Blutes verbessert werden. In verschiedenen Untersuchungsmodellen hat sich eine inulinhaltige Diät sogar als wirksamer Schutz gegen die Entstehung von Dickdarmtumoren erwiesen. Fütterte man Tiere mit Inulin, ging im Darm die Anzahl der Fäulnisbakterien deutlich deutlich zugunsten der Bifido- oder Milchsäurebakterien zurück. Dadurch sinkt die Produktion von Ammoniak, das die Entstehung sowie das Wachstum von Dickdarmtumoren beschleunigt. Es steht zu vermuten dass diese Erkenntnis 1:1 auf den Menschen übertragbar ist. Schon in den 50er Jahren hat Dr. Johannes Kuhl diese Zusammenhänge dargestellt und durch entsprechende Ernährungsrichtlinien bei seinen Patienten eindrucksvolle erfahrungsheilkundliche Erfolge erzielt. Weitere Infos dazu finden Sie in dem nur noch antiquarisch erhältlichen Buchtitel “Schach dem Krebs”

Inulin ist in zahlreichen Gemüsen wie Chicoree, Zwiebel oder Knoblauch in geringen Mengen vorhanden, doch reicht die tägliche Zufuhr über die Nahrung für eine gesundheitsfördernde Wirkung nicht aus. Deshalb ist es günstig Inulin der täglichen Nahrung gezielt beizumischen. Das ist jedoch einfach möglich. Inulin ist als gut lösliches, weitgehend geschmacksneutrales Pulver, beispielsweise bei www.topfruits.de erhältlich. Durch die Kombination aus dem Verzehr von Fermentprodukten und der gleichzeitigen Verwendung des prebiotischen Ballaststoffes Inulin steigert man so den Effekt der Darmsanierung um ein Vielfaches denn die Entwicklung der verschiedenen Kleinlebewesen im Darm wir am stärksten durch das passende Nahrungsangebot bestimmt.

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