Bewegung hilft den Darmkrebs überleben

Körperliche Aktivität verbessert die Überlebenschancen nach einer abgeschlossenen Darmkrebs-Therapie beträchtlich. Patienten die sich nach dem Ende der Behandlung regelmäßig bewegen, haben nach sechs bis zwölf Monaten eine um 50 Prozent höhere Überlebenschance als passive Patienten, wie zwei im “Journal of Clinical Oncology” veröffentlichte amerikanische Studien ergaben.

An der ersten Untersuchung nahmen 832 Menschen mit Darmkrebs im Stadium III teil, die sich einer Operation und anschließender Chemotherapie unterzogen hatten. Bei jenen Teilnehmern, die pro Woche mindestens sechs Stunden spazieren gingen, war ein halbes Jahr nach Ende der Behandlung die Wahrscheinlichkeit für ein Leben ohne Krankheitssymptome um 47 Prozent höher als bei den weniger aktiven Patienten. Ein fast identisches Ergebnis hatte eine zweite Studie an 573 Frauen, die an Darmkrebs der Stadien I bis III litten. Worauf der positive Effekt von Bewegung beruht, ist bisher nicht geklärt.

Es darf davon ausgegangen werden dass die günstige Wirkung von körperlicher Aktivität, möglichst noch ergänzt um eine vitalstoffreiche Ernährung, bei anderen Krebsarten den selben Effekt hat.

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