Sinn und Unsinn

Warum sich die Heilungsergebnisse bei fortgeschrittenen Krebserkrankungen seit Jahrzehnten nicht wirklich verbessern.

Sie werden mit Recht fragen – warum? Ganz einfach, weil es mächtige Interessen gibt die dies verhindern. Menschen verachtend und eigentlich verbrecherisch was nach wie vor mit Ärzten passiert die ganzheitliche Verfahren anwenden um Ihren Patienten mehr Chancen bei Krebs zu verschaffen. Und das alles rechtlich legitimiert! Man mÜchte meinen dass es um den Kranken und um den ums õberleben kämpfenden Patienten geht. Leider ist dem jedoch nicht so. Lesen Sie hier die traurigen und fast unvorstellbaren Erfahrungen von Dr. Thomas Kroiss: http://www.kroisscancercenter.com/aktuell/index.html

Bedauerlicherweise haben Ärzte auch heute noch Repräsalien zu befßrchten, wie zu Zeiten von Kuhl oder Issels und das obwohl die Zahlen der Krebsneuerkrankungen und die Zahlen der Krebstoten weiter steigen. Ich frage mich, wann wird die Politik auf diese Merkwßrdigkeiten aufmerksam und sorgt fßr Rahmenbedingungen die ein langsames Verlassen des augenscheinlichen therapeutischen Holzweges mÜglich machen. Wenn dies nicht bald passiert, machen sich alle die um diese Zusammenhänge wissen und sich nicht fßr eine Veränderung einsetzen mitschuldig am sinnlosen Tot von tausenden hoffenden Krebspatienten.

Sind Krebs Frßherkennungsscreenings sinnvoll und nßtzlich?

Patienten sollen kßnftig zu Krebs-Vorsorgeuntersuchungen verpflichtet werden. Das sieht der Entwurf der Bundesregierung zur umstrittenen Gesundheitsreform vor. Die Gesellschaft fßr Biologische Krebsabwehr (GfBK) lehnt eine solche Verpflichtung ab. Sie weist darauf hin, dass Maûnahmen zur Frßherkennung den Patienten unter Umständen mehr schaden als nutzen. Die Entscheidung fßr oder gegen eine Vorsorgeuntersuchung soll nur individuell getroffen und nicht per Gesetz vorgeschrieben werden.

Nach dem aktuellen Gesetzentwurf zur Gesundheitsreform mßssen sich Versicherte, die chronisch erkranken und nicht an Vorsorge- bzw. Frßherkennungsprogrammen teilgenommen haben, mit zwei Prozent ihres Bruttoeinkommens an den Behandlungskosten beteiligen. Menschen, die regelmäûig zu den Untersuchungen gehen, sollen dagegen nur ein Prozent beisteuern. Dabei geht es nur um Krebserkrankungen, die bei der Vorsorge entdeckt werden kÜnnen.

Sogar das Arznei-Telegramm, ein unabhängiger Informationsdienst fßr Ärzte und Apotheker, nimmt den tatsächlichen Nutzen von Frßherkennungsprogrammen in seiner Ausgabe vom Dezember kritisch unter die Lupe und zieht eine ernßchternde Bilanz: ‷Es wird häufig ßbersehen, dass Screening keine Vorsorge ist, sondern Frßherkennung, bei der eine Erkrankung nicht verhindert, sondern der Zeitpunkt ihrer Diagnose vorverlegt wird. Meist haben nur wenige der symptomlosen Menschen einen Nutzen von Screeningprogrammen, sehr viel mehr erleiden jedoch Schaden durch falsche Befunde, õberdiagnosen und õbertherapien.‵
Nach aktuellen Daten fßhrt ein Mammografie-Screening bei Frauen zwischen 50 und 69 Jahren dazu, dass die Wahrscheinlichkeit, an Brustkrebs zu sterben, um 15 % sinkt. Von 2000 gescreenten Frauen stirbt in zehn Jahren eine weniger an Brustkrebs. Bei zehn dieser Frauen wird durch die Mammografie jedoch Brustkrebs entdeckt, der ohne Screening nie entdeckt worden wäre. Diese Frau lässt dann Chemo- und Strahlentherapie ßber sich ergehen, obwohl das nicht nÜtig wäre.

Jede fßnfte Frau erhält im Laufe von zehn Jahren mindestens einen falschen positiven Befund mit den dazu gehÜrigen psychischen Belastungen. Fßr andere Krebsarten ist die Schaden-Nutzen-Bilanz von Frßherkennungsuntersuchungen ähnlich ernßchternd. Die Architekten der Gesundheitsreform hoffen, dass schwere Krankheiten durch reihenweise Frßherkennungsmaûnahmen verhindert und so langfristig Kosten gespart werden. ‷Dies ist aber ein Trugschluss,‵ meint Dr. GyÜrgy Irmey, der ärztliche Direktor der GfBK. ‷Frßherkennungs-Untersuchungen ziehen in vielen Fällen unnÜtige und hohe Kosten nach sich.‵

Irmey fordert angesichts dieser Bedenken, dass fßr jeden Einzelfall der Nutzen einer Frßherkennungsuntersuchung gegen den mÜglichen Schaden abgewogen werden muss. ‷Diese Entscheidung kÜnnen nur Arzt und Patient gemeinsam treffen und nicht der Gesetzgeber.‵ Eine Bestrafung fßr Vorsorgemuffel, wie im Gesetz vorgesehen, hält die GfBK fßr ethisch nicht vertretbar.