Erhöhter PSA Wert, was sollte man dazu wissen?

19. Juli 2007

Jedes Jahr erkranken rund 22.000 Männer in Deutschland an Prostatakrebs. Anlass für viele Ärzte und Patienten, die Einführung des Früherkennungstests PSA auf Krankenschein zu fordern. Doch kann dieser einfache und preiswerte Test wirklich Leben retten, wie die Befürworter in großen Pressekampagnen glaubend machen? Selbst in der Schulmedizin wird die Forderung kritisch beurteilt.

Im Gegensatz zur sehr häufigen, gutartigen Prostatavergrößerung (medizinisch: benigne Prostatahyperplasie; BPH), die sich durch Probleme beim Wasserlassen bemerkbar macht, verursacht ein Krebs der Vorsteherdrüse lange Zeit keine eindeutigen Symptome. Denn zunächst ist nur ein kleiner Teil der Drüse betroffen, was keine physiologische Wirkung auf die Harnwege hat. In der Mehrzahl der Fälle ist dies die rückwärtige Wand der Kapsel, die das Organ unterhalb der Blase umschließt. Erst in einem weiter fortgeschrittenen Stadium treten Blutspuren im Urin oder Befindlichkeitsstöhrungen auf.
Zu den allgemeinen Befindlichkeitsstörungen können zählen (nicht zwingend) :

  • vermehrte Müdigkeit oder Antriebslosigkeit
  • dauerhaft leicht erhöhte Temperatur
  • Gewichtsverlust bei unveränderten Ernährungsgewohnheiten

Bei solchen Beschwerden, insbesondere wenn sie länger anhalten und keine plausible Ursache vorhanden ist sollten Sie sich von Ihrem Hausarzt durchchecken lassen. Die meisten Prostatakrebse werden bei der Tastuntersuchung  (Palpation) entdeckt. Diese gehört zu der allgemeinen Vorsorgeuntersuchung beim Urologen. Ist ihre Oberfläche des tastbaren Teils der Prostata knotig verdickt, kann Krebs vorliegen. Doch dann ist die Erkrankung leider schon ziemlich weit fortgeschritten. Daher setzen viele Ärzte auf die Messung des prostataspezifischen Antigens (PSA), welches bei Krebs meist erhöht ist und im Blut nachgewiesen werden kann. Leider ist der Test kein zuverlässiger Krebsanzeiger. Der PSA-Normalwert von <4 ng/ml kann auch durch Einflüsse die nichts mit einem Tumor zu tun haben erhöht sein.

Faktoren die den PSA-Wert erhöhen können:

  • gutartige Prostatavergrößerung (BPH)
  • Prostata-Entzündung
  • andere fieberhafte Infekte
  • starke körperliche Anstrengung (vor allem beim Radfahren oder Sex)

Ein erhöhter PSA sorgt bei vielen Männern für große Besorgnis, denn viele Ärzte geben diese Information nicht oder nicht deutlich genug. Ist also Ihr PSA-Wert bei einer Untersuchung mal erhöht, ist das noch kein Grund zur Panik. Warten Sie zwei oder drei Wochen, in denen Sie sich etwas schonen, und lassen Sie dann Ihren PSA-Wert noch einmal bestimmen. Erst wenn dieser wiederum erhöht ist, sollte eine weitere Abklärung der Ursachen erfolgen (Ultraschall/Biopsie). Eine Computer- oder Kernspintomografie sind zu diesem Zeitpunkt noch keinesfalls angezeigt weil damit kein zusätzlicher Erkenntnisgewinn möglich ist.

Mit frischem Gemüse und Obst, am Besten aus biologischem Anbau, nehmen Sie nicht nur reichlich zellschützende Vitamine und Mineralstoffe zu sich, sondern auch wichtige sekundäre Pflanzenstoffe. An erster Stelle muss hier nach neueren Erkenntnissen der Farbstoff Lycopin genannt werden, der Tomaten, Paprika, Kürbis und Aprikosen ihre leuchtende gelbe bzw. rote Farbe verleiht. Lycopin entsteht hauptsächlich beim Erhitzen der Früchte/Gemüse. Dies gilt auch für das zellschützende Beta-Carotin. Sehr empfehlenswert für die optimale Aufnahme der Vitalstoffe ist es darüber hinaus solche Gerichte mit einem Schuss kalt gepressten Pflanzenölen wie Raps- oder Olivenöl aufzuwerten.
Nehmen Sie zusätzlich täglich 50 bis 100 µg organisch gebundenes Selen (z. B. Selenmethionin oder Selencystein) als Fertigpräparat oder verzehren Sie öfters selenhaltige Lebensmittel wie Paranusskerne. Unsere Nahrung enthält üblicherweise nur sehr wenig von diesem wichtigen Krebsschützer da die Böden in Mitteleuropa sehr Selenarm sind.

Zu den sekundären Pflanzenstoffen zählen auch die Phytoöstrogene (Pflanzenöstrogene), welche die krebsfördernde Testosteronwirkung möglicherweise blockieren. Nehmen Sie Phytoöstrogene am besten in ihrer natürlichen Form zu sich: Essen Sie viel Sojaprodukte, Hülsenfrüchte und Leinsamen. Damit erhalten Sie ausserdem wichtige Ballaststoffe, die für eine regelmäßige Verdauung sorgen und so der Entstehung von krebsfördernden Toxinen im verdauungstrakt entgegenwirken. Durch entsprechende Untersuchungen rücken diesbezüglich auch Granatapfelprodukte immer mehr ins Blickfeld. Es gibt sowohl Studien als auch vielfältige Einzelbeobachtungen die, insbesondere durch speziell fermentierte Granatapfelprodukte, eine günstige Wirkung auf den PSA zeigen.

Was kann von Arzneimitteln erwartet werden?

19. Juli 2007

Ein Auszug aus der Seite http://www.strophanthin.de/ möge dem aufmerksamen und interessierten Staatsbürger wichtige Zusammenhänge verdeutlichen und mit dem Irrglauben aufräumen Arzneimittel, weil sie eine Zulassung hätten, müssten bei jedem Menschen die ausgelobte Wirkungsweise haben.

……………Wie bedeutsam hier ein Umdenken wäre, ist Ihnen bekannt. Es sollte m.E. die künftige Gesundheitspolitik prägen, dass die angesehene britische Zeitung „The Independent“ vom 8.12.03 den Chef des Pharma-Weltkonzerns Glaxo wie folgt zitiert: „Weitaus die meisten Medikamente – über 90 Prozent – wirken nur bei 30 bis 50 Prozent der Patienten’, so Dr. Roses:”Ich würde nicht sagen, dass die meisten Medikamente nicht wirksam sind. Ich würde sagen, die meisten Medikamente haben bei 30 bis 50 Prozent der Menschen eine Wirkung. Die Medikamente da draußen auf dem Markt haben schon eine Wirkung, aber eben nicht bei jedem.“ Und diese Aussage trotz aufwendigster sog. ‘evidenzbasierter’ Studien der Pharmakonzerne vor einer Medikamentenzulassung!Dies macht jedoch auch deutlich, welches Einsparpotential in der Rückbesinnung auf die durch die 10.Novelle des AMG (Arzneimittelgesetz) so drastisch beschnittenen Medikamente der sog. Alternativmedizin liegt. Dazu zähle ich gerade auch den Wirkstoff Strophanthin.

Dazu passt auch, dass das Büro des Technology Assessment dem amerikanischen Kongress im Jahre 1978 eine große Studie zur Schulmedizin mit dem Ergebnis präsentierte, dass 80% bis 90% der in der Schulmedizin angewandten Behandlungsmethoden nicht durch klinisch kontrollierte Studien bewiesen waren. Sie hatten also keine sog. ‘wissenschaftliche Basis!. Im Jahr 1985, führte die National Academy of Science die gleiche Studie noch einmal und mit den gleichen Ergebnissen durch.

Das angesehene schulmedizinische Fachmagazin “Journal of the American Medical Association” veröffentlichte daher im Jahre 2003 , dass in den USA-Krankenhäusern jährlich 225 000 Personen wegen – also nicht trotz! – medizinischer Eingriffe sterben – und dies hauptsächlich an den Folgen schulmedizinischer Medikamente. Mediziner nennen diese Erkrankungen vornehm: ‘iatrogene Krankheiten’. Inzwischen wurden hierzu erstmals auch die Schäden in allen medizinischen Bereichen der USA erfasst. Nach dieser Studie sterben in den USA jährlich über 750 000 Personen an der sog. Schulmedizin.

In der BRD ist das nicht anders. Sterben heute rund 50 Prozent der Gesamtbevölkerung an Herz-/Kreislaufbeschwerden, sind es in der Ärzteschaft jedoch rund 60 Prozent! Es ist widersinnig anzunehmen, Ärzte gingen leichtfertiger mit dieser tödlichen Bedrohung um, als die Gesamtbevölkerung. Tatsächlich sind sie nur pharmagläubiger ausgebildet!

Aber das überrascht nicht! Nach der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 29.7.2003 sterben nach Angaben des Robert-Koch-Institutes jährlich etwa 30.000 bis 80.000 Menschen an unerwünschten Arzneimittel-Nebenwirkungen. Die FAZ folgert daraus: ”Damit sterben mehr Menschen an Behandlungs- und Verordnungsfehlern als bei Unfällen im Straßenverkehr oder an Dickdarm- oder Brustkrebs.“

Etwa jede Dreißigste der knapp 17 Millionen Krankenhauseinweisungen in der BRD ist außerdem eine Folge unerwünschter Nebenwirkungen von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln. Das bedeutet, mehr als eine halbe Million Menschen muss allein deshalb stationär ins Krankenhaus, weil sie verschreibungspflichtige Arzneimittel nicht vertragen hat! Trotz aller evidenzbasierter Pharmastudien!

Diesbezüglich habe ich nie nachvollziehen können, wieso die SPD trotzdem in ihrer Gesundheitspolitik durch die 10.Novelle des Arzneimittelgesetzes eine radikale Hinwendung zur wirtschaftlichen Begünstigung der Großpharmaindustrie gemacht hat.

59.2.9. Das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung täuscht die CDU?

Wie in Kapitel 48.1. belegt, hat die CDU gegen die 10.Novelle des Arzneimittelgesetzes gestimmt, durch die inzwischen rund 10 000 Medikamente der sog. Alternativmedizin aus dem Markt genommen werden mussten.

Entgegen den Erklärungen der Politik war dies dabei keine Maßnahme zum Schutze der Verbraucher – siehe Kapitel 53.1. – und damit der kranken Menschen. Allein das aber hätte ein solches Tun gerechtfertigt. Tatsächlich diente diese 10. Novelle ausschließlich den wirtschaftlichen Interessen der Großpharmaindustrie – siehe Kapitel 49 und Kapitel 49.1.

Entgegen den Verlautbarungen der Politk war dies auch keine Maßnahme zur Senkung der Krankheitskosten, denn etwa im Falle des Wirkstoffes Strophanthin würde eine Förderung des flächendeckenden Einsatzes von Strophanthin den Gesundheitsmarkt und damit die Krankenkassen jährlich mit Milliarden entlasten. Eben das aber soll nach dem m.E. manipulierten Willen der Bundesregierung vermieden werden, um die Gewinne der Pharmaindustrie zu begünstigen und damit angeblich Arbeitsplätze zu schaffen. Das Gegenteil ist der Fall.
PS: Ein für med. Laien geschriebenes Buch – längst vergriffen, aber ins Internet gestellt! – erzählt die skandalöse Geschichte um Strophanthin und die offene Feindschaft der sog. Schulmedizin: ” Skandal Herzinfarkt” – http://www.melhorn.de/Strophskandal/ – gegen den Begründer der Oralen Strophanthintherapie, Dr. Berthold Kern.” …………………….

Soweit der Betreiber von http://www.strophanthin.de . Wer mehr über den Strophantin-Skandal lesen möchte, der in gleicher Weise Menschenleben kostet wie die Verhinderung von ganzheitlichen Heilweisen bei Krebs, der möchte sich auf dieser aufschlussreichen Homepage ins Bild setzen. Insbesondere auch über die traurige Rolle welche diesbezüglich die Politik und unsere Abgeordneten aus den Ausschüssen spielen. Diese Leute sind sich keineswegs bewusst welche Schuld dass sie durch ihre Unwissenheit und Ignoranz auf sich laden und welches Leid sie bei den Betroffenen verursachen. Wenn jeder vom Universum langfristig die Quittung für sein Tun, oder sein Unterlassen bekommt, dann müssen sich diese Leute noch auf einiges gefasst machen.

Mit Grüntee PSA auf natürliche Art und Weise blockieren?

12. Juli 2007

Es gibt möglicherweise einen natürlichen Weg, wie man die Prostata vor ihrem eigenen PSA schützen kann. Dass grüner Tee eine krebshemmende Wirkung hat, wurde bereits seit langem aufgrund epidemiologischer Studien vermutet. Aufgrund dessen haben Wissenschaftler die Wirkung des Grüntee Flavonoides Epigallocatechingallate (EGCG) auf die Expression und die Aktivität von PSA durch Prostatakrebszellen untersucht. Zusätzlich zur hemmenden Wirkung auf die PSA-Expression hemmte EGCG zahlreiche krebsstimulierende Eigenschaften des PSA’s dosisabhängig. EGCG hemmte tumorfördernde Wirkungen des PSA wie den Abbau des Typ IV Collagen. Der wirksame Mechanismus war allerdings niemandem bekannt. Amerikaner fanden nun das sogenannte Epigallocatechin-3-Gallat (EGCG) aus der Gruppe der Catechine als entscheidende Substanz heraus. EGCG blockiert sehr wirkungsvoll das Enzym Urokinase.

Urokinase ist an der natürlichen Blutgerinnung beteiligt und zerschneidet Proteine (Eiweiße). Dieses Enzym wird von Krebszellen in grossem Mengen produziert und zerstört mit seiner Hilfe umliegendes Gewebe, um dann darin eindringen und wachsen zu können.
Das EGCG ist nur in grünem Tee vorhanden, nicht in schwarzem Tee.

Forscher schreiben: “Etwa sieben Tassen am Tag seien ideal, um im Körper eine Wirkung zu entfalten, die das Auftreten von Krebs oder sein Wachstum vermindert.”

Die günstige Wirkung von Grüntee auf die Gesundheit ist in naturheilkundlichen Kreisen seit langem bekannt und findet hier einmal mehr ihre Bestätigung.

Holunderbeeren gegen Grippeviren?

5. Juni 2007

Tests mit dem israelischen Holunderbeerenextrakt Sambucol haben ergeben, dass das Präparat zur Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte gegen den tödlichen Vogelgrippe-Virus H5N1 wirksam ist. Dies berichtete der Nachrichtendienst Israel21c Ende Januar. Das Institut Retroscreen Virology in Großbritannien (University of London) führte entsprechende Studien durch, die zeigten, dass Sambucol zu 99% gegen den H5N1-Virus in Zellkulturen effektiv ist. “Ich glaube Sambucol wird eine große Rolle spielen — es kann wirklich Leben retten”, erklärt Dr. Madleine Mumcuoglu, die leitende israelische Wissenschaftlerin, die Sambucol entwickelte. „Nach meinem Wissen ist es das einzige Produkt, das die Grippe bewältigen kann, bevor Komplikationen überhaupt eine Chance haben, einzusetzen.“

Es ist klinisch nachgewiesen, dass Sambucol gegen die reguläre Grippe höchst effektiv ist, unabhängig von der Art des jeweiligen Virus. Obwohl es zu früh ist zu sagen, ob Sambucol die Vogelgrippe am Menschen heilen kann, geben die britischen Studien Grund zur Hoffnung. Weitere Tests sind geplant. Sollte die Wirksamkeit von Sambucol, das auch in Deutschland in Apotheken erhältlich ist, nachgewiesen werden, wäre dies ein entscheidender Durchbruch. Das Produkt ist bereits getestet, in 17 Ländern auf dem Markt, nicht verschreibungspflichtig und es hat keine Nebenwirkungen.

“Spontanheilung” – Wunder sind möglich

1. Juni 2007

Spontanheilungen geben Wissenschaftlern noch viele Rätsel auf. Es gibt kaum sichere Angaben darüber, wie häufig Menschen spontan von einer Krebserkrankung geheilt wurden. Geschätzt wird eine Zahl von einer Spontanremission pro 80-100000 Krebserkrankungen.
Da bei Patienten, die sich nicht von einem Arzt behandeln lassen, eine ausführliche medizinische Diagnostik fehlt, liegen die Zahlen wahrscheinlich deutlich höher.

Spontanheilungen (-rückbildungen) sind medizinisch definiert als „ein komplettes oder teilweises
Verschwinden eines bösartigen Tumors in Abwesenheit aller Behandlungen oder einer als inadäquat eingeschätzten Behandlung“. Die amerikanische Biochemikerin Carlyle Hirschberg ist eine der führenden Expertinnen auf dem Gebiet der Spontanheilungen. Sie hat eine Bibliografie mit über 4000 Einträgen aus 20 Ländern erstellt und gehört heute zu den Wissenschaftlern, die vorschlagen, den Begriff weiter zu fassen als bisher üblich und dadurch neu zu definieren. Die Amerikanerin unterteilt in sechs (statt der klassischen zwei) Kategorien:

1. Reine Remission ( Krankheitsrückbildung) ganz ohne Behandlungen (entspricht der klassischen Definition)
2. Unangemessene Behandlung (entspricht der klassischen Definition)
3. Verspätete Progression (Krankheitsfortschritt) oder verlängerter Stillstand der Krankheit
4. Langzeit-Überleben: Patienten, die meistens schulmedizinisch behandelt werden,
aber sehr viel länger leben als die Statistik erwarten lässt
5. Schulmedizinische und alternative Behandlungen, auch in Kombination, denen kein
Erfolg nachgesagt wird.
6.Wunder: spirituelle Phänomene, Wunderheilungen von Lourdes u. ä.
Menschen mit Spontanheilungen verbinden ähnliche Eigenschaften.

Carlyle Hirshberg hat durch ihre Dokumentationen herausgefunden, dass diese Patienten Zugang zum innersten Kern ihrer Persönlichkeit gefunden haben und Verhaltensweisen, Lebenseinstellungen und Praktiken entwickeln konnten, die mit ihrem innersten Selbst übereinstimmen. Viele haben einen „kämpferischen Geist“, d. h. einen intensiven Lebenswillen und den festen Entschluss gefasst, alles für ihr
Gesundwerden zu tun. Diese Patienten glaubten fest an ihre eigenen inneren Fähigkeiten und daran, dass sie die Krankheit überwinden können. Sie akzeptierten die Diagnose, nicht aber die damit verbundene Prognose.

Säure-Basen-Ernährung bei Krebs ?

26. Mai 2007

Krebspatienten können sich selbst viel Gutes tun, wenn sie darauf achten, dass ihre Ernährung
viele Basenbildner enthält. Tumorzellen wachsen nach allen Erfahrungen wohl in einem sauren Stoffwechselmilieu besonders gut. Gleichzeitig werden Abwehrzellen, die gegen Krebszellen aktiv werden könnten, durch Übersäuerung gehemmt. weiter…

Appell an Politik, Krankenkassen und Ärzte ….

26. Mai 2007

Mit einem Appell an Politik, Krankenkassen und Ärzte für eine integrative Krebsmedizin ist am Sonntag den 13.05.2007 der 13. Internationale Kongress für Biologische Krebsabwehr zu Ende gegangen. Zum Wohle der Patienten müsse sich das Gesundheitssystem für einen ganzheitlichen Ansatz öffnen: konventionelle Verfahren müssen mit biologisch-ganzheitlichen Methoden kombiniert werden. Im Mittelpunkt solle immer die enge und vertrauensvolle Beziehung zwischen Patient und Arzt stehen.

„Die Erkenntnisse über die Erfolge ganzheitlicher Behandlungen werden in der herrschenden Medizin zu wenig umgesetzt“, stellte Kongressleiter Dr. György Irmey zum Abschluss der dreitägigen Veranstaltung in Heidelberg fest.

Von Freitag bis Sonntag hatten in Heidelberg über 70 Referenten, Patienten und Ärzte in 100 Einzelveranstaltungen über neue Erkenntnisse, Therapien und ganzheitliche Methoden bei der Behandlung von Krebs informiert. Zudem hatten Betroffene die Gelegenheit, ihre Erfahrungen auszutauschen.

Mit rund 1.500 Teilnehmern war der Kongress nach Angaben des Veranstalters, der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK) e. V., der größte in Europa. Das Kongressmotto lautete „Patient und Arzt im Dialog“. „Ich kenne nur wenige Heilmittel, die mächtiger und kostengünstiger sind als ein sorgsam gewähltes Wort“, sagte Irmey.

Einigkeit herrschte, dass eine zeitgemäße Behandlung immer individuell auf den einzelnen Krankheitsfall abgestimmt sein muss und dass eine operative und medikamentöse Therapie durch biologisch-ganzheitliche Methoden ergänzt und auf einer engen Zusammenarbeit zwischen Patient und Arzt basieren sollte.

„Die gängige Krebsmedizin und Forschung beachtet meist nur den Tumor selber“, kritisierte Irmey, der auch Ärztlicher Direktor der GfBK ist. „Der Mensch ist ein komplexes System. Darum muss neben der lokalen Tumorbehandlung der ganze Mensch behandelt werden, auf der körperlichen wie auf der seelischen Ebene.“ Er sprach sich gegen einen unversöhnlichen Konkurrenzkampf der verschiedenen medizinischen Richtungen aus. „Vielmehr bringt uns nur ein kooperatives Miteinander der gemeinsamen Lösung des Krebsproblems näher.“

Die ehemalige Patientin Hildegard Bornemann, mit 27 Jahren an Eierstockkrebs erkrankt, bestätigt die Sichtweise. „Nicht eine Therapie ist die richtige, sondern viele begleitende Maßnahmen helfen, etwas gegen die Krankheit zu tun“, sagte die mittlerweile 49-Jährige, die ihren erfolgreichen Kampf gegen Krebs mit biologischen Therapien unterstützt hatte. Auf dem Kongress seien viele Wege gezeigt worden: konventionelle Behandlungsansätze, biologische Methoden, aber auch ganz ungewöhnliche Blickwinkel: wie lachen, tanzen oder auch spirituelles Heilen. „Es wurden neue Perspektiven gezeigt, wie Patienten auch selber ihren Behandlungsweg mit gestalten können”, meinte Bornemann.

Zum Kongressauftakt hatte Dr. Irmey sein neues Buch „Heilimpulse bei Krebs“ vorgestellt. Gemäß dem Kongressmotto „Patient und Arzt im Dialog“ plädiert der Mediziner in seinem Buch für die emotionale Auseinander-setzung mit der Erkrankung als wichtigen Impuls für einen positiven Therapieverlauf. In die Begegnung zwischen Patient und Arzt gehöre darum auch immer ein einfühlsam geführter Dialog. „Im Praxisalltag erleben wir immer wieder die heilende Kraft eines partnerschaftlich geführten Dialogs zwischen Patient und Arzt“, erläuterte Irmey. „Der Heilungsprozess braucht mehr als nur Wissenschaft. Das Übermitteln von Zuversicht ist ärztliches Tun und hat hohe therapeutische Wirksamkeit.“

Bestrahlung bei Krebs Chancen und Risiken

19. April 2007
Im Gegensatz zur Chemotherapie, bei der sich das Medikament im ganzen Körper verteilt, sind Bestrahlungen örtlich begrenzt einsetzbar. Bei der Strahlentherapie wird der Tumor mit energiereicher Strahlung bombardiert. Obwohl mit hohem technischen Aufwand versucht wird, nur die Krebsgeschwulst zu treffen, lässt es sich nicht vermeiden, dass auch gesundes Gewebe angegriffen wird. Die Strahlen erzeugen Unmengen von chemisch aggressiven Partikeln, die freien Radikale. Diese zerstören die Molekülbindungen in der Zelle und führen zu deren Absterben. Im Tumor ist das nötig und gewollt. Im mitbetroffenen gesunden Gewebe führt das zu Beschwerden, besonders an den empfindlichen Schleimhäuten, mit denen alle inneren Organe ausgekleidet sind. Die freien Radikale sind eine Hauptursache für viele akute und chronische Beschwerden. Sie führen nicht nur zu Entzündungen, sondern verschlimmern sie und lassen sie chronisch werden. Lokale, eng begrenzte Bestrahlungen verursachen meist nur geringe Nebenwirkungen.
So kommt es bei der üblichen Bestrahlung nach einer Brust erhaltenden Operation selten zu heftigen Beschwerden, da Fettgewebe sehr unempfindlich gegenüber Strahlen ist. Auch gezielte Knochenbestrahlungen werden meist gut vertragen, sofern nicht stark mit Schleimhäuten ausgekleidete Organe mitbetroffen werden, etwa im Bereich des Beckens, des Brustkorbs oder des Halses.
Viele Nebenwirkungen bei Bestrahlungen treten nur akut während der Behandlung auf. Dazu gehören Mattigkeit, Reizungen und Entzündungen der Haut oder Schleimhäute, Funktionsstörungen am Darm, an den Harnwegen, der Lunge oder im Rachenraum. In den meisten Fällen bessern sich diese Beschwerden nach einigen Wochen und heilen ab.Bei einem Teil der Patienten kann es jedoch zu erheblichen Spät- und Dauerschäden kommen, vor allem nach intensiven Bestrahlungen des Unterleibs, des Bauchraums, der Lunge oder der Hals- und Rachenregion. Es entwickeln sich chronische Entzündungen, Vernarbungen oder Gewebenekrosen. Die empfindlichen Schleimhäute des Darms, der Harnwege oder der Geschlechtsorgane verkümmern, schrumpfen oder verkleben miteinander, es bilden sich Fisteln oder Geschwüre. Diese Beschwerden treten oft erst Monate nach der Behandlung auf und sind schwer zu therapieren.

Mit biologischen Therapien, wie einer Misteltherapie, der zusätzlichen Gabe von Antioxidantien, Vitaminen und Spurenelementen (Selen), aber auch mit speziellen Vitalpilzen, sowie mit Präparaten zur Unterstützung der Darmflora (Fermentprodukte) können Sie unerwünschte Nebenwirkungen deutlich abmildern.

Flavonolreichen Ernährung schützt vor Krebs

19. April 2007

Unter Anderem Zwiebeln, Äpfeln, dunkle Beeren und bestimmte Gemüse wie Grünkohl können das Risiko für Bauchspeicheldrüsenkrebs deutlich senken. Ursache seien die darin enthaltenen Flavonole, teilte das Deutsche Institut für Ernährungsforschung in Potsdam-Rehbrücke (DIfE 16.04.2007).

Das habe eine US-amerikanische Ernährungs- und Krebsstudie mit 183 518 Teilnehmern gezeigt. Studienteilnehmer, die mit ihrer Nahrung am meisten Flavonole aufnahmen, hatten demnach im Vergleich zu Teilnehmern mit dem geringsten Verzehr, ein um 23 Prozent vermindertes Risiko an Bauspeicheldrüsenkrebs zu erkranken, hieß es.

Die Ergebnisse seien jetzt bei einer Krebsforschungstagung in Los Angeles vorgestellt worden, sagte Ute Nöthlings, die bei einem Forschungsaufenthalt auf Hawaii die Studie leitete und nun am Potsdamer Institut arbeitet. “Besonders Raucher profitierten von einer flavonolreichen Ernährung. Raucher, die viele dieser sekundären Pflanzenstoffe mit der Nahrung aufnahmen, konnten ihr Risiko im Vergleich zu Rauchern mit geringem Verzehr sogar um 59 Prozent senken.”

Auch die schonende Zubereitung der Speisen spielt bei einer ausgewogenen Ernährung eine wichtige Rolle. Empfehlenswert sind Zubereitungsarten mit niedrigen Temperaturen, beispielsweise das kurze Garen in wenig Wasser. Fett sollte bei allen Zubereitungsarten nur wenig verwendet werden
Bei Obst und Gemüse gilt die Faustregel “Nimm 5 am Tag”: Fünf Portionen Obst und Gemüse (je etwa eine Handvoll) liefern dem Körper, was er an Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen braucht. Um die Vitamine nicht zu zerstören, sollte Gemüse jedoch nur kurz gegart oder roh gegessen werden (Quelle: DGE).

Wirksamkeit der Chemo bei Krebs?

19. April 2007

Die Entscheidung für oder gegen eine Chemotherapie sollte gut überlegt werden, am besten zusammen mit einem Arzt, der sowohl schulmedizinische als auch immunbiologische Therapieverfahren kennt.
Gute Erfolge hat die Chemotherapie bei Leukämie, lymphatischen Krebsarten und Hodenkrebs.
In vielen Fällen kommt sie nur als unterstützende Behandlung in Frage.
Eingeschränkt wirksam ist eine Chemotherapie in der Regel bei Krebs der Speiseröhre, der Schilddrüse und der Bauchspeicheldrüse, bei Gallenwegs-, Leber- und Nierenkrebs, bei Blasenkrebs und bei Krebs der Lunge und der Haut.
Auch bei Brustkrebs in fortgeschrittenem Stadium sind die Wirkungen eher fraglich.
Obwohl Ärzte ebenso wie Laien die lebensverlängernde Wirkung der Chemotherapie für selbstverständlich halten, gibt es kaum Hinweise, dass sie diese Wirkung tatsächlich außer bei den obengenannten Krankheitsbildern in nennenswertem Ausmaß hat. Die Verkleinerung eines Tumors wird häufig mit einer Lebensverlängerung gleichgesetzt. Trotz zahlreicher Studien zur Chemotherapie gibt es kaum welche, in der ein Zugewinn an Lebensqualität nachgewiesen wurde, obwohl Befürworter dieser Therapieform argumentieren, sie sei leidensvermindernd und krankheitsverzögernd. Falls Sie sich für eine Chemotherapie entscheiden, können Ihnen naturheilkundliche Therapien helfen, mögliche Nebenwirkungen zu verhindern oder abzumildern.
Bei Ihrer Entscheidung hilft Ihnen der Ärztliche Beratungsdienst der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr.

(Quelle gfbK www.biokrebs.de)