Man muss Vertrauen haben

26. September 2007

Die Krebserkrankung überrumpelte mich während meines Studiums mit gerade mal 27 Jahren, wenige Monate vorher war ich noch einen Marathon gelaufen. Die Diagnose lautete: Weichteilsarkom im Schulter-Rücken-Bereich (ca. 12 x 15 cm) mit beidseitigen Lungenmetastasen sowie Metastasen im Lungenvorraum. Damals begann für mich eine Lawine des Schreckens. Ich bekam Bestrahlungen und Chemotherapie, und es ging mir sehr schlecht. Nach fünf Zyklen musste die Chemotherapie abgebrochen werden, weil mein Knochenmark sich nicht mehr erholte. Die Ärzte schlugen mir eine Operation in Heidelberg vor. Als ich erfuhr, was das für mich bedeuten würde, entschied ich mich ganz
klar dagegen. Ich war gewohnt, meine Leistungen jederzeit abrufen zu können, war sogar während der Chemotherapie weiter gelaufen. Damals spürte ich in mir, ich darf nicht zulassen, dass sich die Krankheit auch in meinem Kopf und in meiner Seele ausbreitet.

Ich gönnte mir sechs Wochen Auszeit in der Klinik Öschelbronn, und war – außer für meine Eltern und meine damalige Partnerin – für niemanden zu erreichen. Dort wurde ich mit Fiebertherapie behandelt und meine Seele kam wieder auf die Beine. Ich fand zurück zu meiner inneren Ruhe und Gelassenheit und spürte in mir genügend Kraft, gegen die Krankheit anzugehen. Wieder zu Hause setzte ich die Fiebertherapie noch sechs Wochen lang fort. Beim nächsten CT konnten die Ärzte es kaum
glauben: viele Metastasen waren weg – für mich ein Zeichen: Ich bin auf dem richtigen Weg!
Aus der anthroposophischen Medizin habe ich mir vieles heraus gepickt, was für mich richtig war – Heileurythmie, Fiebertherapie, Plastizieren – aber ich bin nicht „versteinert“. Ich habe Schriften von Rudolf Steiner gelesen, wusste dabei immer, ich muss meinen eigenen Weg finden. Dazu gehörte auch, mehr Freude in mein Leben zu bringen, ich war damals sehr ehrgeizig, hab´ mir wenig gegönnt. Ich habe die Musik und die Kunst entdeckt. Wenn ich italienische Opern höre oder Kunstausstellungen
besuche, gibt mir das viel Kraft, genauso wie die Arbeit in der Selbsthilfegruppe.

1995 wurde ich geschieden, 1998 heiratete ich ein zweites Mal. Mehr als 12 Jahre nach der erste Diagnose meldete sich die Krankheit zurück. Ich dachte eigentlich „Geschafft!“, weil man bei einer Krebserkrankung ja sagt, wenn sich der Krebs mehr als zehn Jahre nicht mehr meldet, ist er überstanden.
Im März 2001 wurde mir ein Lungenflügel entnommen. Zur „Anschlussheilbehandlung“ ging ich diesmal in die Sonnenbergklinik, vier Monate später war ich wieder in meinem Beruf. Im Juni 2002 wurde eine Metastase an der Hirnhaut diagnostiziert und operiert. Seit Januar 2003 arbeite ich wieder in meinem Beruf als Abteilungsleiter für Kapitalmarktanalyse bei der Sparkasse Hannover. Die Rückfälle waren schlimm, aber ich habe durch die Erkrankung immer wieder etwas Neues gefunden: Qi Gong zum Beispiel als ich nach der Lungen-OP Schmerzen im Brustraum hatte. Ich habe gelernt, dass ich auch auf dieser Ebene Energie gewinnen kann, inzwischen auch beim Meditieren. Als ich 40 wurde und die Metastase an der Hirnhaut diagnostiziert wurde, dachte ich „Am Gehirn, das ist nicht mehr weit bis zum Sterben“. Ich hab damals viel über den Sinn meines Lebens nachgedacht und die Frage „Wo soll es hingehen?“.

Ich kann nur sagen, man muss Vertrauen haben, dann fügt es sich. Vertrauen ist das Allerwichtigste.
(von Jörg Ulrichss, aus GfbK Impulse 04-2005)

Wissenswertes zu asiatischen Pilzen

26. September 2007

Es scheint, als gebe es auch in der Medizin eine Mode, die jedes Jahr mit neuen (alten) Modellen daher kommt. Nach grünem Tee und Rotwein ist nun die gesundheitsfördernde Wirkung von exotischen und
einheimischen Heilpilzen (Vitalpilzen) wie Shii Take, Reishi und Maitake in aller Munde. Vielen dieser Pilze wird traditionell eine große Wirkung nachgesagt und einiges gilt inzwischen auch als erwiesen.

Die Mykotherapie, die Heilbehandlung mit Pilzen, gehört seit mehreren tausend Jahren zur Traditionellen Chinesischen Medizin und zur Hildegard-Medizin. Speisepilze wirken antioxidativ und entgiftend. Sie enthalten acht essentielle Aminosäuren und sehr viel Eisen, Selen und B-Vitamine und viele Spurenelemente.

Für die Behandlung bei Krebs ist besonders ihr hoher Gehalt an Polysacchariden und Beta-Glucanen interessant. Diese Substanzen stimulieren das Immunsystem und werden inzwischen eingehend untersucht. Wichtig ist es, Pilze aus kontrolliert biologischem Anbau zu verwenden, denn Pilze reinigen das Umfeld, in dem sie wachsen und nehmen dort Gifte und andere Schadstoffe auf. Sie sollten deshalb nur auf sauberem Boden gezüchtet werden.

Unter den asiatischen Pilzen hat sich der Shii-Take als besonders wirksam erwiesen. In der Krebstherapie
wird heute ein hochgereinigter Extrakt aus den Polysacchariden (Lentinan) gespritzt. Wie diese Substanz wirkt, ist noch nicht genau bekannt. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen aber eine Rückbildung des Tumors bei Magen-, Dickdarm-, Prostata- und Brustkrebs. Lentinan gilt als eines der hoffnungsvollsten Mittel, um Mikrometastasen bei Krebsarten im Verdauungstrakt zu verhindern. In Japan ist es für die Behandlung von Magenkrebs zugelassen. Maitake heißt „tanzender Pilz“. Er kommt auch in einheimischen Wäldern vor und heißt dort „Laubporling“ oder „Henne der Wälder“. Der Pilz enthält große Mengen Ergostol, der Vorstufe von Vitamin D, und wirkt vorbeugend gegen Osteoporose und Rachitis. Außerdem enthält Maitake Substanzen, die die Leber schützen und kann daher auch begleitend zu einer Chemotherapie eingesetzt werden, um die Nebenwirkungen zu mindern. Für die Behandlung bei Krebs
sind auch hier vor allem die Polysaccharide (Grifolan) von Bedeutung, die das Immunsystem stimulieren.
Reishi heißt in China „Geistpflanze“ oder „Pflanze der Unsterblichkeit“.

Das Fruchtkörperpulver wirkt beruhigend auf das zentrale Nervensystem, kann die Leber schützen und hilft, Mangelzustände (wie in der Erholungsphase einer Erkrankung) auszugleichen. Die Bildung der weißen Blutkörperchen und der Blutplättchen wird angeregt, gleichzeitig werden die Nerven beruhigt und der Schlaf verbessert sich. Die Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr unterstützt ein Forschungsprojekt an der Berliner Charitee, in dem die Inhaltsstoffe der verschiedenen medizinische Pilze analysiert werden (Quelle GfbK Impulse 05-2004)

Der Feind in meinem Mund - Herde und Störfelder eine unterschätzte Problematik

21. September 2007

Chronische Erschöpfung, Herz- oder Blasenbeschwerden – oft sitzt die Wurzel des Übels im Mund. Kranke oder tote Zähne können alle Organsysteme des Körpers schwächen. Häufig verursacht der betroffene Zahn selbst keine Beschwerden, so dass die eigentliche Ursache leicht übersehen wird. Eine ganzheitlich orientierte Zahnmedizin erkennt solche Störfelder und behandelt sie. Nun darf man daraus allerdings nicht den Umkehrschluss ziehen, dass die Ursache jeder körperlichen Erkrankung im Mund zu finden ist! Doch alle Störungen im Zahn belasten den Organismus entweder bakteriell, toxisch oder energetisch. „Verdächtig“ sind Beschwerden wie: chronische Kopfschmerzen oder Abgeschlagenheit, Infektanfälligkeit,
Allergien, Sehstörungen, Tinnitus, chronische Herz- oder Blasenbeschwerden, unerfüllter Kinderwunsch.
In der Zahnfleischtasche eines kranken Zahns siedeln sich z.B. Bakterien an, die giftige Stoffwechselprodukte in den Körper abgeben oder sich auch selbst über Blut und Lymphe im Körper ausbreiten. Sie bilden die infektiösen Zahnstörfelder. Tote Zähne und chronische Entzündungen im Kieferknochen sind mögliche Ursachen für toxische Zahnstörfelder. Trotz Wurzelbehandlung gibt dieser Zahn weiterhin Giftstoffe in den Körper ab. Über eine Kaskade von mehreren Reaktionen können diese Stoffe die Kraftwerke der Zellen, die Mitochondrien hemmen. Diese können dann keine Energie mehr für Stoffwechselprozesse bereit stellen. Die amerikanische Krebsgesellschaft hält diesen Vorgang sogar
für eine der wichtigsten Ursachen für die Entstehung von Krebszellen. Auch mit den Meridianen, den Energieleitungsbahnen des Körpers, stehen die Zähne in Verbindung. Ein Mensch, der immer wieder an unerklärlichen oder wiederkehrenden Entzündungen von Niere und Blase leidet, sollte sich z.B. einmal Schneidezähne und Weisheitszähne untersuchen lassen. Möglicherweise ist der Energiefluss im Nieren-Blasen-Merdian durch einen belasteten oder toten Zahn gestört.

Das Buch “Der Feind in meinem Mund” ist der fesselnde Bericht über ein ganzheitliches Behandlungskonzept. Es betrachtet den Organismus als vernetztes Gesamtsystem und berücksichtigt sowohl medizinische als auch zahnmedizinische Aspekte einer Krankheit. Der Autor verwirklicht diese Praxis in einer Verbindung von 30 Jahren Erfahrung in Ganzheitlicher Zahnheilkunde und einer komplementären Tätigkeit als Heilpraktiker.

Die Einbindung der Theorie in spannende Fallberichte, erleichtert dem Leser den Zugang zu komplexen gesundheitlichen Fragen. Das Buch klärt leicht verständlich über unbekannte und unerkannte Krankheitsursachen aus dem Zahn- und Kieferbereich auf und hilft chronischem Leiden vorzubeugen. Viele chronisch Kranke leiden an einem Krankheitsbild, das ihnen als solches im Augenblick noch gar nicht bekannt ist: chronische Belastungen aus dem Zahn- und Kieferbereich. Jeder sollte darüber Bescheid wissen, was ihn belastet oder schädigt oder schädigen kann, damit er sich schützt und schützen kann. Die Falldarstellungen dieses Buches zeigen, welch dramatischer Stellenwert einer unter ganzheitlichen Gesichtspunkten betriebenen Zahnheilkunde zukommt. Die Frage verdichtet sich, ob das was der normale Zahnarzt heute praktiziert, nicht möglicherweise chronische Erkrankungen produziert, die einen unbekannt hohen Prozentsatz unserer Bevölkerung betreffen.

Dieses Buch soll deshalb auch all den Patienten Mut machen, die vergeblich nach Hilfe suchen mit chronischen Leiden, die alle nicht direkt spürbar mit Zähnen zu tun haben. Der Mut sollte darin bestehen, die chronischen Belastungen im Zahn- und Kieferbereich als eine der krankheitsrelevantesten Belastungen anzusehen und diese zu beseitigen. Die Hoffnung, dass alles und jede Krankheit und jedes Missempfinden seine Ursache im Zahn-Kieferbereich haben könnte ist naturgemäß ebenso falsch, wie die modische Missachtung der Zahnstörfelder und Zahnherde. Dieses Buch beantwortet wichtige Fragen für alle Zahnpatienten: http://www.topfruits.de/product_info.html/cPath/195/products_id/2044

Die Fiebertherapie eine verkannte Chance

15. August 2007

Zur Fiebererzeugung werden abgetötete Bakterien verwendet. Der unangefochtene Standard ist das sog. Coley-Toxin, eine Mischung aus Gram-positiven und Gram-negativen Bakterien, nämlich Streptokokkus pyogenes und Serratia marcescens. Mit diesem Pyrogen verfügen wir über ein Erfahrungsgut von über 100 Jahren und Millionen von Anwendungen!
Zur Fiebererzeugung werden abgetötete Bakterien verwendet. Der unangefochtene Standard ist das sog. Coley-Toxin, eine Mischung aus Gram-positiven und Gram-negativen Bakterien, nämlich Streptokokkus pyogenes und Serratia marcescens. Mit diesem Pyrogen verfügen wir über ein Erfahrungsgut von über 100 Jahren und Millionen von Anwendungen![1]

Andere Mischungen oder Ersatzstoffe wie α-Interferon haben sich als weniger wirksam erwiesen. Es liegen drei vergleichende Untersuchungen[6] sowie die Pilotstudie einer deutschen Universität[7] vor, welche die Wirksamkeit bei fortgeschrittenen Krebserkrankungen statistisch einwandfrei belegen. Nach Aussage des Statistikers am Deutschen Krebsforschungsinstitut in Heidelberg, Prof. Abel, steht die grundsätzliche Wirksamkeit der Fiebertherapie bei Krebserkrankungen außer Frage.[8]

Abgesehen von diesen wissenschaftlichen Wirksamkeitsnachweisen müssen wir uns im Klaren sein, dass die Medizin eine Erfahrungswissenschaft ist. Nur die wenigsten Handlungen sind wissenschaftlich gut dokumentiert und gleichzeitig weit verbreitet. Die gutgläubige Annahme, dass weit verbreitete Verhaltensmuster in der heute herrschenden Medizin, angefangen von der Desinfektion vor einer Injektion bis zur Chemotherapie fortgeschrittener Krebserkrankungen, wissenschaftlich auch gut dokumentiert seien, ist genauso irrig wie die umgekehrte Annahme, dass eine gut dokumentierte Therapie auch rasch eine weite Verbreitung finden würde.[9] Manches am medizinischen „Standard“ ist eine Modeerscheinung und – wie die Mode – zu einem erheblichen Teil ökonomisch motiviert. Der größte Teil des wahren medizinischen Fortschritts beruht auf guter Beobachtung und gesundem Menschenverstand.

Dieser Menschenverstand würdigt folgende Fakten:

1. Etwa 1/3 aller “spontanen” Rückbildungen ist von Fieber begleitet.[10]

2. Da alle Warmblütler fieberfähig sind, zählt Fieber zu den Selektionskriterien. Selbst Kaltblütler nutzen die immunstimulierende Wirkung der Wärme: Fische steigen bei einem Infekt in wärmere Regionen auf, machen also gleichsam eine passive Ganzkörperhyperthermie und erhöhen dadurch - experimentell nachvollziehbar - ihre Überlebenschancen. Der bescheidene Fortschritt der herrschenden Onkologie mag auch an der Missachtung dieser evolutionär bewährten Therapiestrategien liegen!

Quelle: Praxisklinik Arno Thaller http://www.praxis-thaller.de/krebstherapie

Weitere wertvolle Informationen zur aktiven Fiebertherapie finden Sie unter http://www.archemed.de/fieber/fieber2.htm

Literaturquellen

[5] Eine vollständige Übersicht über Coleys Publikationen liefert seine Tochter Nauts, Helen, Coley, Bibliograhie von Berichten zur klinischen oder experimentellen Anwendung von Coley-Toxinen. (Streptococcus pyogenes und Serratia marcescens) 1893 - 1986, in: Hager, E.D., Abel, U., Biomodulation und Biotherapie des Krebses. Endogene Fiebertherapie und exogene Hyperthermie in der Onkologie, Heidelberg 1987, S. 168 - 188. Dieses Sammelwerk ist eine unersetzliche und unerschöpfliche Quelle, spannend und lehrreich!

[6] Kempin, S., Cirrincone, C., Myers, J., Lee III, B., Straus, D., Koziner, B., Arlin, Z., Gee, T., Mertelsmann, R., Pinsky, C., Comacho, E., Nisce, L., Old, L., Clarkson, B., Oettgen, H., Combined Modality Therapy of Advanced Nodular Lymphomas (NL): The Role of Nonspecific Immunotherapy (MBV) as an Important Determinant of Response and Survival. Memorial Sloan-Kettering Cancer Center, New York, N. Y. 10021, in: Proceedings of ASCO (American Society of Clinical Oncology) 2=19, 56 (1983), C218

Diese Literaturstelle zeigt den Stand nach 3 Jahren. Den Fünfjahresstand der Studie haben Oettgen, H.F., Old, L.J., Hoffmann, M.K. und Moore, M.A.S., Antitumor effects of endotoxin: possible mechanism of action, in: Homma, Y., Kanegasaki, S., Lüderitz, O., Shiba, T., Westphal, O., Bacterial Endotoxin, Weinheim, 1984, S. 205 -21 gezeigt.

Zhao You Tang, Hai Yan Zhou, Gang Zhao, Li Mian Chai, Ming Zhou, Ji Zhen Lu, Kang Da Liu, H. Francis Havas, Helen Coley Nauts, Preliminary Result of Mixed Bacterial Vaccine as Adjuvant Treatment of Hepatocellular Carcinoma, Med. Oncol & Tumor Pharmacother., Vol. 8, No., 1, pp. 23-28, 1990

Johnston, B.J., Clinical Effect of Coley´s Toxin - I.: A controlled Study, in: Cancer Chemother. Rep. no. 21, 19-41 (1962)

Johnston, B.J., and Novales, E.T., Clinical Effect of Coley´s Toxin - II.: A Seven-year Study, in: Cancer Chemother. Rep. no 21, 43-68 (1962)

[7] Kölmel, K. F.; Abel, U.; Kuhn, B.; Vehmeyer, K.; Wieding, J. U.: Behandlung des metastasierenden malignen Melanoms mit einem Endotoxin enthaltenden Bakterienlysat. Ergebnisse einer Pilotstudie, in: Waclawizel, H. W.; Gebhart, W.; Manfreda, D.; Schlag, P. (Hrsg.): Das maligne Melanom, Berlin, Heidelberg, New York 1991, S. 238 - 241

[8] Abel, U., Die Wirksamkeit der aktiven Fiebertherapie des Krebses mit Bakterientoxinen, in: Zeitschrift für Onkologie 31,2 (1999), S. 47-55

Hager, E.D., Abel, U., Biomodulation und Biotherapie des Krebses. Endogene Fiebertherapie und exogene Hyperthermie in der Onkologie, Heidelberg 1987, S. 168 - 188. Dieses Sammelwerk ist eine unersetzliche und unerschöpfliche Quelle, spannend und lehrreich!

Glauben Sie niemals einer schlechten Prognose..

13. August 2007

…die Statistik hat mit Ihrem persönlichen Fall überhaupt nichts zu tun!
Es besteht auch bei Krebs immer, eine reale Chance für eine Heilung, auch in scheinbar aussichtslosen Fällen. Wenn dem nicht so wäre gäbe es keine einzige dokumentierte Spontanheilung - und die gibt es nachweislich und mehr als man glauben möchte. Wenn auch viele Ärzte dies nicht wissen oder wahr haben wollen. Immer wieder kann man erleben, dass schwer krebskranke Menschen mit einer sehr ungünstigen Prognose ihre Krankheit besiegen - entgegen aller Erwartungen.

Caryle Hirshberg hat zusammen mit Ian Barasch über Jahre ungewöhnliche Heilungen bei schweren Krebsleiden untersucht und dokumentiert. In Ihrem Buch “Gesund werden aus eigener Kraft” ist zu lesen: “Wenn Ärzte mehr über unerwartete Genesungen wüssten, wenn beispielsweise bekannt wäre, dass sie gewiss häufiger sind als gemeinhin angenommen, dann gäbe es mehr Raum für das was die Autoren “das Wecken vertretbarer Hoffnungen” nennen. Diese Hoffnung ist keine falsche Hoffnung. Sie beruht auf realen Möglichkeiten, nicht auf Fantasie.”
Patienten deren Krankengeschichte aussergewöhnlich positiv verlief waren oft das was man als “ungehorsamen Patienten” bezeichnen könnte und Sie waren bereit manches in Ihrem Leben zu verändern.
Werden Sie deshalb selbst aktiv, denken Sie über Ihr bisheriges Leben und Ihr Verhalten nach. Übernehmen Sie die Verantwortung. Seien Sie bereit für Veränderungen. Informieren Sie sich umfassen und suchen Sie Ihren eigenen Weg. Tun Sie Dinge die eine Heilung unterstützen und unterlassen Sie solche, die eine Heilung verhindern. Und entwickeln Sie ein Gespür dafür wer es gut mit Ihnen meint und wer nicht.

Krebskranke sollten Experten in eigener Sache sein

10. August 2007

Für einen positiven Therapieverlauf bei schweren Erkrankungen, wie beispielsweise Krebs, sind zwei Faktoren mit entscheidend: Patientenkompetenz und die innere Überzeugung, den richtigen Weg im Umgang mit der eigenen Erkrankung gewählt zu haben.

In den letzten Jahren ist die enge Wechselwirkung zwischen zentralem Nervensystem und Immunsystem mehr und mehr anerkannt worden: Ängste und Depression schwächen das Immunsystem, während positive kognitive Prozesse heilsame Körperreaktionen auslösen. Darum ist es wichtig, dass Patienten innerlich überzeugt sind von dem Therapiekonzept und den behandelnden Ärzten. „Das Vertrauen in die Behandlungsmethode ist ein Teil ihrer Wirkung“, schreibt Dr. György Irmey, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für Biologische Krebsabwehr (GfBK), in seinem neuen Buch ‚Heilimpulse bei Krebs’ ***.

Um Vertrauen zu entwickeln, müssen Patienten zu Experten in eigener Sache werden. „Betroffene sollten sich frühzeitig eigene Kriterien festschreiben, nach denen sie behandelt werden möchten und nach denen sie ihre behandelnden Ärzte auswählen“, ergänzt Irmey. Dafür sollten sich die Betroffenen ein gutes Maß an medizinischem Wissen aneignen und ein achtsames Gespür für den eigenen Umgang mit der Erkrankung entwickeln.

Die GfBK empfiehlt den Betroffenen, nicht übereilt zu handeln. Nach der Diagnose bleibt meist genügend Zeit, mit mehreren Ärzten zu sprechen, unterschiedliche Therapieformen gegeneinander abzuwägen und vor allem auf das eigene Gefühl zu hören. „Die Entscheidung für oder gegen eine Therapie ist sehr individuell abzuwägen“, schreibt Irmey in seinem Buch weiter. „Es ist fast nie nur ein einziger Weg möglich, aber ein Weg wird für den Patienten der gangbarste sein.“

Auf ihrer Suche nach dem persönlichen Weg, mit der Krankheit umzugehen, sollten sich Betroffene Unterstützung holen. Beispielsweise von ganzheitlich arbeitenden Ärzten oder von Patientenorganisationen wie die GfBK. Grundsätzlich rät die GfBK, sich ganzheitlich beraten und behandeln zu lassen. Das Konzept einer ganzheitlichen Behandlung sieht vor, gemeinsam mit dem Patienten zunächst das weite Feld möglicher Therapien zu beleuchten, das von medizinischer Hochleistungsmedizin bis zur biologischen Heilkunde reicht, um dann der Individualität des Einzelnen folgend ein Behandlungskonzept zu entwerfen.

aus „Heilimpulse bei Krebs“, von György Irmey, Haug Sachbuch, April 2007 - Kurzbeschreibung siehe unter Buchempfehlung

Können Nahrungsmittel Arznei sein?

6. August 2007

Kennen Sie die gesetzliche Logik ein Arzneimittel von einem Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel abzugrenzen (wobei eine solche Abgrenzung im Hinblick auf die Volksgesundheit schon per se sinnlos und kontraproduktiv ist)

Hier die Logik des Gesetzgebers zur Charakterisierung eines Arzneimittels: Arzneimittel “nehmen Einfluss auf den Zustand und die Funktionen des Körpers”.

Die Frage ist - Nahrungsmittel etwa nicht ?

Was als Heilmittel zu deklarieren sei bestimmen nach solchen Kriterien die Behörden resp. die Landratsämter. Überspitzt ausgedrückt könnte es vielleicht passieren dass Karottensaft als Arzneimittel deklariert wird, weil die Behörde befindet dass viele Leute Möhrensaft trinken, mit dem Ziel Ihre Sehkraft zu verbessern. Das würde dann dazu führen dass Möhrensaft nicht mehr frei erhältlich wäre und die Anbieter von Möhrensaft sich rückwirkend strafbar gemacht hätten, weil sie ein unzugelassenes Arzneimittel verkauft hätten. Verstehen Sie diese Logik?

Dies ist eines von vielen Beispielen welches veranschaulicht in welcher Sackgasse wir gelandet sind, bei der heute vorherrschenden “wissenschaftlichen” Anschauung von Medizin und bei dem Versuch alles in Schubladen einzuordnen.
Insbesondere auch dann wenn der “Faktor” Leben und Mensch mit im Spiel ist. Es ist unwahrscheinlich dass auf diese Weise den um sich greifenden chronischen, zivilsatorischen Erkrankungen Einhalt geboten werden kann. Das Gegenteil wird der Fall sein, denn man suggeriert dem Menschen mit dieser Logik und Vorgehensweise die täglich konsumierten Nahrungsmittel wären in Bezug auf ihre Wirkungsweisen im Organismus unbedeutend.

Denken Sie mal darüber nach und Sie werden zu der Erkenntniss kommen, dass auf Lange Sicht die täglich konsumierte Nahrung, repräsentiert durch die einzelnen Lebensmittel mehr “Einfluss auf den Zustand und die Funktionen des Körpers” haben als jedes Arzneimittel!! Ganz davon abgesehen dass die meisten Arzneimittel nur symthomatisch wirken und oft auf Dauer mehr Probleme schaffen als sie lösen.

Krank oder Gesund - die Bedeutung der Ernährung

19. Juli 2007

Bitte setzen Sie sich mit den aktuellen Erkenntnissen zur Ernährung in Prävention wie Therapie intensiv auseinander und hören Sie keinesfalls auf ärztliche Aussagen wie “essen Sie was Ihnen schmeckt” oder “es hat in Bezug auf Ihre Krankheit keine Bedeutung was Sie essen”. Solche Aussagen sind durch keinerlei Sachkenntnis und praktische Erfahrung gestützt und darüber hinaus entbehren sie jeglicher Logik. Denn was bitte sollte mehr Einfluss auf unsere Gesundheit haben, als das was wir unserem eigenen “Lebens-Motor” jeden Tag an Kraftstoff zur Verfügung stellen? Deshalb seien Sie kritisch was man Ihnen erzählt und seien Sie bereit dem Thema Ernährung künftig eine grössere Bedeutung beizumessen. Überlegen Sie sich genau welche Baustoffe Sie Ihrem Körper jeden Tag zur Verfügung stellen und ob diese für Ihre Gesundheit zweckdienlich sind.

Um die Bedeutung der Ernährung für die Gesundheit einmal mehr deutlich zu machen zitieren wir hier Fachleute aus dem anerkannten Standardwerk “Burgersteins Handbuch Nährstoffe - Vorbeugen und Heilen durch ausgewogene Ernährung” Hier einige Auszüge
“Obwohl uns reichlich wertvolle, gesunde Nahrung zur Verfügung steht, geben wir häufig den falschen Nahrungsmitteln den Vorzug. Die typische moderne Ernährung ist reich an Fleisch, raffinierten Getreideerzeugnissen, Vollmilchprodukten und industriell verarbeiteten Esswaren. Dies hat zur Folge, dass wir an Fett, Kohlehydraten und Salz ein Vielfaches der menge zu uns nehmen, die empfehlenswert wäre, während wir häufig unterversorgt sind mit Nahrungsfasern, essenziellen Fettsäuren, Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen.

Der weit verbreitete Konsum von Alkohol und Tabak, ganz zu schweigen von Drogen- und Medikamentenmissbrauch, raubt unserem Körper viele lebenswichtige Mikronährstoff. Viele von uns (über 90% der älteren Erwachsenen) nehmen regelmäßig Medikamente, und viele der am häufigsten verschriebenen Medikamente beeinträchtigen das Stoffwechselgleichgewicht. Viele Diuretika („Entwässerungspillen“) zum Beispiel, die bei Bluthochdruck zum Einsatz kommen, rauben dem Körper Kalium und Magnesium. Die „Pille“ beeinträchtigt den Stoffwechsel von Folsäure und Vitamin B6, und erhöht den Bedarf an diesen Vitaminen. Rauchen laugt die Vitamin-C- und –B12-Reserven des Körpers aus, und Alkohol verursacht weitläufige Eisen-, Zink- und Magnesiumverluste sowie Mängel an vielen B-Vitaminen.

Es ist also kein Wunder, dass die ernährungsbedingte Gesundheit so vieler Menschen in Gefahr ist. Wenn wir 65 Jahre alt sind, haben wir etwa 50 Tonnen Nahrungsmittel und Getränke zu uns genommen, verdaut und metabolisiert. Und es ist einfach nicht selbstverständlich, dass in dieser Nahrung beim einzelnen Menschen „automatisch“ der exakte, individuelle Bedarf an allen 40-50 lebensnotwendigen Mikronährstoffen zu jeder Zeit abgedeckt werden kann. Deshalb sind ja auch die häufigsten Stoffwechselstörungen und Mangelzustände nachweisbar.
Die Medizin hat nur noch zu wenig realisiert, dass genau diese punktuellen Mirkonährstoff-Mangelzustände und Stoffwechsel-Störungen zu den alltäglichen Erkrankungen führen. Die fundamentale Bedeutung der Ernährung und den Mikronährstoffen in der Nahrung für die Erhaltung der Gesundheit oder bei der Therapie von Krankheiten wird nach wie vor deutlich unterschätzt!

Lebenslange schlechte Essgewohnheiten haben großen Einfluss auf Gesundheit und Alterungsprozess. Eine wichtige Gesundheitsstudie hat dies folgendermaßen ausgedrückt: „Neben der Vermeidung von Zigarettenrauch und übertriebenem Alkoholkonsum scheint eine persönliche Entscheidung, die wir treffen, größeren Einfluss auf unseren langfristigen Gesundheitszustand zu haben als alle anderen: die Entscheidung, was wir essen.“ (The U.S. Surgeon General’s Report on Nutrition and Health. U.S. Government Printing Office, Washington, D.C. 1988). Ein Lebensstil mit Bewegung, positiver Lebenseinstellung und vernünftiger Ernährung, die sinnvoll durch Supplemente ergänzt wird, kann helfen, Krankheiten vorzubeugen und eine langes und gesundes Leben zu führen.”
(Quelle “Burgersteins Handbuch Nährstoffe” S. 40)

Robert Mac Carrison, ein englische Forscher, Völkerkundler und Arzt, der jahrelang bei den Hunza im Karakorum lebte machte um 1920 ein interessantes Experiment.

Man teilte 3600 Ratten in drei Gruppen: eine “Hunza”, eine “Indien” und eine “London”-Gruppe. Man ernährte die Ratten sodann ausschliesslich mit der jeweils landestypischen Kost.

So bekam die Hunzagruppe viel ungekochtes Gemüse und Dörrfrüchte (Aprikosen u. Kerne), Getreide (Hirse…), Hülsenfrüchte, nur selten Fleisch und Ziegenmilchprodukte als Futter.

Die Indiengruppe bekam hauptsächlich geschälten und gekochten Reis, gekochtes Gemüse und Nüsse aber ebenfalls wie die Hunzagruppe nur wenig Fleisch.

Ganz anders die Londongruppe. Sie wurde vorwiegend mit Fleisch, Weissbrot, Kuhmilchprodukten, Marmelade und andere Süßigkeiten gefüttert.

Alle Ratten konnten fressen soviel sie wollten. Es mangelte ihnen auch sonst an nichts.

Natürlich hatte man stark variierende Ergebnisse erwartet, allerdings nicht in solch krassen Formen.

Die Hunzagruppe blieb kerngesund bis ins hohe Alter.

Die Indiengruppe zeigte schon Degenerationserscheinungen, wenn auch nicht so stark wie bei den “Engländern”.

Die Londongruppe hingegen lief völlig aus dem Ruder. Sie waren von Haarausfall, Karies, Entzündungen, Krebs und allen uns

bekannten Zivilisationskrankheiten geplagt. Erschreckend war in dieser Gruppe der zusätzlich auftretende Kanibalismus.

Sollten uns diese Erkenntnisse, gewonnen bereits vor fast hundert Jahren, angesichts der Entwicklung unserer Volksgesundheit nicht zu denken geben? Verfälschungen durch einen Placebo Effekt darf man bei Ratten getrost ausschliessen ;-)

Erhöhter PSA Wert, was sollte man dazu wissen?

19. Juli 2007

Jedes Jahr erkranken rund 22.000 Männer in Deutschland an Prostatakrebs. Anlass für viele Ärzte und Patienten, die Einführung des Früherkennungstests PSA auf Krankenschein zu fordern. Doch kann dieser einfache und preiswerte Test wirklich Leben retten, wie die Befürworter in großen Pressekampagnen glaubend machen? Selbst in der Schulmedizin wird die Forderung kritisch beurteilt.

Im Gegensatz zur sehr häufigen, gutartigen Prostatavergrößerung (medizinisch: benigne Prostatahyperplasie; BPH), die sich durch Probleme beim Wasserlassen bemerkbar macht, verursacht ein Krebs der Vorsteherdrüse lange Zeit keine eindeutigen Symptome. Denn zunächst ist nur ein kleiner Teil der Drüse betroffen, was keine physiologische Wirkung auf die Harnwege hat. In der Mehrzahl der Fälle ist dies die rückwärtige Wand der Kapsel, die das Organ unterhalb der Blase umschließt. Erst in einem weiter fortgeschrittenen Stadium treten Blutspuren im Urin oder Befindlichkeitsstöhrungen auf.
Zu den allgemeinen Befindlichkeitsstörungen können zählen (nicht zwingend) :

  • vermehrte Müdigkeit oder Antriebslosigkeit
  • dauerhaft leicht erhöhte Temperatur
  • Gewichtsverlust bei unveränderten Ernährungsgewohnheiten

Bei solchen Beschwerden, insbesondere wenn sie länger anhalten und keine plausible Ursache vorhanden ist sollten Sie sich von Ihrem Hausarzt durchchecken lassen. Die meisten Prostatakrebse werden bei der Tastuntersuchung  (Palpation) entdeckt. Diese gehört zu der allgemeinen Vorsorgeuntersuchung beim Urologen. Ist ihre Oberfläche des tastbaren Teils der Prostata knotig verdickt, kann Krebs vorliegen. Doch dann ist die Erkrankung leider schon ziemlich weit fortgeschritten. Daher setzen viele Ärzte auf die Messung des prostataspezifischen Antigens (PSA), welches bei Krebs meist erhöht ist und im Blut nachgewiesen werden kann. Leider ist der Test kein zuverlässiger Krebsanzeiger. Der PSA-Normalwert von <4 ng/ml kann auch durch Einflüsse die nichts mit einem Tumor zu tun haben erhöht sein.

Faktoren die den PSA-Wert erhöhen können:

  • gutartige Prostatavergrößerung (BPH)
  • Prostata-Entzündung
  • andere fieberhafte Infekte
  • starke körperliche Anstrengung (vor allem beim Radfahren oder Sex)

Ein erhöhter PSA sorgt bei vielen Männern für große Besorgnis, denn viele Ärzte geben diese Information nicht oder nicht deutlich genug. Ist also Ihr PSA-Wert bei einer Untersuchung mal erhöht, ist das noch kein Grund zur Panik. Warten Sie zwei oder drei Wochen, in denen Sie sich etwas schonen, und lassen Sie dann Ihren PSA-Wert noch einmal bestimmen. Erst wenn dieser wiederum erhöht ist, sollte eine weitere Abklärung der Ursachen erfolgen (Ultraschall/Biopsie). Eine Computer- oder Kernspintomografie sind zu diesem Zeitpunkt noch keinesfalls angezeigt weil damit kein zusätzlicher Erkenntnisgewinn möglich ist.

Mit frischem Gemüse und Obst, am Besten aus biologischem Anbau, nehmen Sie nicht nur reichlich zellschützende Vitamine und Mineralstoffe zu sich, sondern auch wichtige sekundäre Pflanzenstoffe. An erster Stelle muss hier nach neueren Erkenntnissen der Farbstoff Lycopin genannt werden, der Tomaten, Paprika, Kürbis und Aprikosen ihre leuchtende gelbe bzw. rote Farbe verleiht. Lycopin entsteht hauptsächlich beim Erhitzen der Früchte/Gemüse. Dies gilt auch für das zellschützende Beta-Carotin. Sehr empfehlenswert für die optimale Aufnahme der Vitalstoffe ist es darüber hinaus solche Gerichte mit einem Schuss kalt gepressten Pflanzenölen wie Raps- oder Olivenöl aufzuwerten.
Nehmen Sie zusätzlich täglich 50 bis 100 µg organisch gebundenes Selen (z. B. Selenmethionin oder Selencystein) als Fertigpräparat oder verzehren Sie öfters selenhaltige Lebensmittel wie Paranusskerne. Unsere Nahrung enthält üblicherweise nur sehr wenig von diesem wichtigen Krebsschützer da die Böden in Mitteleuropa sehr Selenarm sind.

Zu den sekundären Pflanzenstoffen zählen auch die Phytoöstrogene (Pflanzenöstrogene), welche die krebsfördernde Testosteronwirkung möglicherweise blockieren. Nehmen Sie Phytoöstrogene am besten in ihrer natürlichen Form zu sich: Essen Sie viel Sojaprodukte, Hülsenfrüchte und Leinsamen. Damit erhalten Sie ausserdem wichtige Ballaststoffe, die für eine regelmäßige Verdauung sorgen und so der Entstehung von krebsfördernden Toxinen im verdauungstrakt entgegenwirken. Durch entsprechende Untersuchungen rücken diesbezüglich auch Granatapfelprodukte immer mehr ins Blickfeld. Es gibt sowohl Studien als auch vielfältige Einzelbeobachtungen die, insbesondere durch speziell fermentierte Granatapfelprodukte, eine günstige Wirkung auf den PSA zeigen.

Was kann von Arzneimitteln erwartet werden?

19. Juli 2007

Ein Auszug aus der Seite http://www.strophanthin.de/ möge dem aufmerksamen und interessierten Staatsbürger wichtige Zusammenhänge verdeutlichen und mit dem Irrglauben aufräumen Arzneimittel, weil sie eine Zulassung hätten, müssten bei jedem Menschen die ausgelobte Wirkungsweise haben.

……………Wie bedeutsam hier ein Umdenken wäre, ist Ihnen bekannt. Es sollte m.E. die künftige Gesundheitspolitik prägen, dass die angesehene britische Zeitung „The Independent“ vom 8.12.03 den Chef des Pharma-Weltkonzerns Glaxo wie folgt zitiert: „Weitaus die meisten Medikamente – über 90 Prozent – wirken nur bei 30 bis 50 Prozent der Patienten’, so Dr. Roses:”Ich würde nicht sagen, dass die meisten Medikamente nicht wirksam sind. Ich würde sagen, die meisten Medikamente haben bei 30 bis 50 Prozent der Menschen eine Wirkung. Die Medikamente da draußen auf dem Markt haben schon eine Wirkung, aber eben nicht bei jedem.“ Und diese Aussage trotz aufwendigster sog. ‘evidenzbasierter’ Studien der Pharmakonzerne vor einer Medikamentenzulassung!Dies macht jedoch auch deutlich, welches Einsparpotential in der Rückbesinnung auf die durch die 10.Novelle des AMG (Arzneimittelgesetz) so drastisch beschnittenen Medikamente der sog. Alternativmedizin liegt. Dazu zähle ich gerade auch den Wirkstoff Strophanthin.

Dazu passt auch, dass das Büro des Technology Assessment dem amerikanischen Kongress im Jahre 1978 eine große Studie zur Schulmedizin mit dem Ergebnis präsentierte, dass 80% bis 90% der in der Schulmedizin angewandten Behandlungsmethoden nicht durch klinisch kontrollierte Studien bewiesen waren. Sie hatten also keine sog. ‘wissenschaftliche Basis!. Im Jahr 1985, führte die National Academy of Science die gleiche Studie noch einmal und mit den gleichen Ergebnissen durch.

Das angesehene schulmedizinische Fachmagazin “Journal of the American Medical Association” veröffentlichte daher im Jahre 2003 , dass in den USA-Krankenhäusern jährlich 225 000 Personen wegen – also nicht trotz! - medizinischer Eingriffe sterben - und dies hauptsächlich an den Folgen schulmedizinischer Medikamente. Mediziner nennen diese Erkrankungen vornehm: ‘iatrogene Krankheiten’. Inzwischen wurden hierzu erstmals auch die Schäden in allen medizinischen Bereichen der USA erfasst. Nach dieser Studie sterben in den USA jährlich über 750 000 Personen an der sog. Schulmedizin.

In der BRD ist das nicht anders. Sterben heute rund 50 Prozent der Gesamtbevölkerung an Herz-/Kreislaufbeschwerden, sind es in der Ärzteschaft jedoch rund 60 Prozent! Es ist widersinnig anzunehmen, Ärzte gingen leichtfertiger mit dieser tödlichen Bedrohung um, als die Gesamtbevölkerung. Tatsächlich sind sie nur pharmagläubiger ausgebildet!

Aber das überrascht nicht! Nach der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 29.7.2003 sterben nach Angaben des Robert-Koch-Institutes jährlich etwa 30.000 bis 80.000 Menschen an unerwünschten Arzneimittel-Nebenwirkungen. Die FAZ folgert daraus: ‘’Damit sterben mehr Menschen an Behandlungs- und Verordnungsfehlern als bei Unfällen im Straßenverkehr oder an Dickdarm- oder Brustkrebs.“

Etwa jede Dreißigste der knapp 17 Millionen Krankenhauseinweisungen in der BRD ist außerdem eine Folge unerwünschter Nebenwirkungen von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln. Das bedeutet, mehr als eine halbe Million Menschen muss allein deshalb stationär ins Krankenhaus, weil sie verschreibungspflichtige Arzneimittel nicht vertragen hat! Trotz aller evidenzbasierter Pharmastudien!

Diesbezüglich habe ich nie nachvollziehen können, wieso die SPD trotzdem in ihrer Gesundheitspolitik durch die 10.Novelle des Arzneimittelgesetzes eine radikale Hinwendung zur wirtschaftlichen Begünstigung der Großpharmaindustrie gemacht hat.

59.2.9. Das Bundesministerium für Gesundheit und Soziale Sicherung täuscht die CDU?

Wie in Kapitel 48.1. belegt, hat die CDU gegen die 10.Novelle des Arzneimittelgesetzes gestimmt, durch die inzwischen rund 10 000 Medikamente der sog. Alternativmedizin aus dem Markt genommen werden mussten.

Entgegen den Erklärungen der Politik war dies dabei keine Maßnahme zum Schutze der Verbraucher - siehe Kapitel 53.1. - und damit der kranken Menschen. Allein das aber hätte ein solches Tun gerechtfertigt. Tatsächlich diente diese 10. Novelle ausschließlich den wirtschaftlichen Interessen der Großpharmaindustrie - siehe Kapitel 49 und Kapitel 49.1.

Entgegen den Verlautbarungen der Politk war dies auch keine Maßnahme zur Senkung der Krankheitskosten, denn etwa im Falle des Wirkstoffes Strophanthin würde eine Förderung des flächendeckenden Einsatzes von Strophanthin den Gesundheitsmarkt und damit die Krankenkassen jährlich mit Milliarden entlasten. Eben das aber soll nach dem m.E. manipulierten Willen der Bundesregierung vermieden werden, um die Gewinne der Pharmaindustrie zu begünstigen und damit angeblich Arbeitsplätze zu schaffen. Das Gegenteil ist der Fall.
PS: Ein für med. Laien geschriebenes Buch - längst vergriffen, aber ins Internet gestellt! - erzählt die skandalöse Geschichte um Strophanthin und die offene Feindschaft der sog. Schulmedizin: ” Skandal Herzinfarkt” - http://www.melhorn.de/Strophskandal/ - gegen den Begründer der Oralen Strophanthintherapie, Dr. Berthold Kern.” …………………….

Soweit der Betreiber von http://www.strophanthin.de . Wer mehr über den Strophantin-Skandal lesen möchte, der in gleicher Weise Menschenleben kostet wie die Verhinderung von ganzheitlichen Heilweisen bei Krebs, der möchte sich auf dieser aufschlussreichen Homepage ins Bild setzen. Insbesondere auch über die traurige Rolle welche diesbezüglich die Politik und unsere Abgeordneten aus den Ausschüssen spielen. Diese Leute sind sich keineswegs bewusst welche Schuld dass sie durch ihre Unwissenheit und Ignoranz auf sich laden und welches Leid sie bei den Betroffenen verursachen. Wenn jeder vom Universum langfristig die Quittung für sein Tun, oder sein Unterlassen bekommt, dann müssen sich diese Leute noch auf einiges gefasst machen.